Am letzten Samstag im November wurde im Bootshaus an der Bille kräftig gewerkelt. Es musste Platz geschaffen werden, für das neue Boot der RV Bille.

Über ein Jahr ist es her, dass erste Bemühungen für den neuen 6er gestartet wurden. Hintergrund war der Wunsch, damit mehr passende Boote für die jeweils Ruderwilligen anzubieten. Wichtig war aber auch die Möglichkeit, das Boot flexibel als Riemen oder Doppel rudern zu können und das geringe Gewicht, damit es auch ältere Bootsbesatzungen problemlos aufs Wasser setzen können.

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Möglich wurde die Anschaffung des 6ers durch großzügige Förderung. Auf Antrag der SPD wurden Bezirksmittel zur Verfügung gestellt, denen alle Fraktionen zugestimmt haben. Die HASPA hat uns im Rahmen ihres LotterieSparens mit einer Spende unterstützt, es gab verschiedene kleinere Finanzierungsaktionen (z.B. Geburtstagsspenden) sowie große und kleine Einzelspenden u. a. über betterplace.org. Die letzte Finanzierungslücke konnte durch Eigenmittel und das HSB-Spendenkonto des Vereins gedeckt werden. Wir danken allen, die die Neuanschaffung unterstützt habe.

Nachdem die Unterbringung in der Bootshalle sichergestellt und letzte Nachbesserung getätigt sind, kann es nun mit dem Einsatz losgehen.

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Die Taufe ist übrigens für das kommende Frühjahr geplant. Erste Namenideen gibt es bereits – weitere Vorschläge sind willkommen…

Wappen der Rudervereinigung Bille

Um Punkt 11 Uhr, passend zum Start der Matjesregatta, hörte der Regen auf und die ersten Boote konnten sich auf ihre Fahrt rund um die Billhuder Insel machen. In diesem Jahr gingen 110 Boote mit über 500 Teilnehmenden an den Start. Gerudert wurde in gesteuerten C-Gig-Vierern in den Kategorien Männer, Frauen und Mixed, sowohl im Doppel- als auch im Riemen-Vierer. Gegen 16 Uhr erreichte dann das letzte Boot, unter den wachsamen Augen des Zeitnahme-Teams im Bauwagen, die Ziellinie. Für dieses begann nun die Arbeit, die Ergebnisse zu berechnen. Denn um einen fairen Wettkampf zu ermöglichen, wurde nicht nur die tatsächlich gemessene Zeit, sondern auch das Alter im Endergebnis berücksichtigt (https://www.matjesregatta.de/pokale/). 

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Die glücklichen Siegerinnen und Sieger (https://www.matjesregatta.de/ergebnisse-2019/) der jeweiligen Kategorien sind:

KategorienVerein bzw. RgmStartnr.
Frauen DoppelRG HANSA Hamburg61
Frauen Doppel (Formel S)Rgm. RV Hoya von 1926 / Norder RC6
Frauen RiemenWSAP105
Frauen Riemen (Formel S)Rgm. RC Bergedorf /DHuGRC107
Herren DoppelWSAP13
Herren Doppel (Formel S)Ruder-Club Favorite Hammonia84
Herren RiemenRgm. DHuGRC / RV Münster / Lübecker RG / TSV Ottendorf121
Herren Riemen (Formel S)RC Favorite Hammonia118
Mixed DoppelRuder-Gesellschaft HANSA e.V.18
Mixed Doppel (Formel S)Rgm. Ruderverein Hoya von 1926 e.V. (RVH) / Norder Ruder Club e.V. (Norder RC)3
Mixed RiemenWSAP102
Mixed Riemen (Formel S)WSAP102

Nach der Siegerehrung gab es endlich den heiß ersehnten Matjes mit Kartoffeln, Speckstippe und Hausfrauensoße (die Reserve für das Helferessen am nächsten Tag wurde rechtzeitig versteckt). 

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Dass der Matjes so schnell auf den Tischen landete, war dem hochprofessionellen Küchenteam zu verdanken, das seit dem Morgen im umfunktionierten Kraftraum alles vorbereitet hatte. In diesem Jahr war unser Glück, dafür einen Profikoch zur Seite zu haben, so dass über 300 Essen um Punkt 19 Uhr „geschickt“ werden konnten. 

Während anschließend in der Halle schon die Party tobte, stapelte sich in der Holzhalle die Teller und Schüsseln … Zeit für die berühmt-berüchtigte Spülstraße. Mit vereinten Kräften und dem ein oder anderen Spülschnaps war alles schnell wieder blitzblank und auch für die Helferinnen und Helfer konnte die Party beginnen. 

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Bei guter Musik, Bier und Rumpunsch wurde bis morgens um 4 Uhr gefeiert und getanzt. Bei so viel guter Stimmung soll es sogar vorgekommen sein, dass manch eine mehrere erfolglose Versuche startete, den Heimweg anzutreten und immer wieder die Jacke auszog. 

Der gelungene Tag war wieder nur möglich, durch das Engagement der vielen Vereinsmitglieder und weiterer helfenden Händen. Dafür ein herzliches Dankeschön! 

Wappen der Rudervereinigung Bille

Auch dieses Jahr mussten wir aufgrund der großen Nachfrage das Anmeldefenster vorzeitig schließen. Bereits nach zwei Tagen waren mehr als die Hälfte der Startplätze vergeben. Gemeldet sind nun 120 Boote.

Das Teilnehmerfeld besteht aus mehr als 500 Aktiven aus 23 Vereinen – von Neulingen aus unserem diesjährigen Anfängerruderkurs bis hin zu ehemaligen Mitgliedern des Deutschland-Achters.

Wir freuen uns auch dieses Jahr auf einen fairen und spannenden Wettkampf. Beenden werden wir den Tag übrigens wieder mit unserem traditionellen Matjesessen und der anschließenden Party mit „open end“.

Mitglieder des RV Bille bei der Regatta Wilhelmsburg

Am Samstag um 9:00 Uhr kamen Alex und Anne im Wilhelmsburger Ruderclub mit dem Fahrrad an. Klaus war schon längst da und auch alle anderen Thomas, Stefan, Manne und Henning tauchten bald beim Bootsanhänger auf. Es war noch nicht so heiß und wir machten uns daran den Tümmler als Riemenboot auf zu riggern, für den ersten Start von 300 Metern um 10:30 Uhr mit Henning, Alex, Thomas und Anne. Gegen unsere Gegner aus dem Wilhelmburger Ruderclub hatten wir keine Chance und verloren das Rennen.

Aber es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung das Rennen geriemt zu sein.

Die Herren Manne, Peter, Stefan und Andreas im Riemenboot waren leider auch nicht erfolgreich. Es wurde immer wärmer. Wir mussten die Boote von der Wiese noch ungefähr 200 Meter zum Steg tragen. Für das nächste Jahr müssen wir uns merken, dass wir uns erkundigen wie viele Achter an der Regatta teilnehmen, damit wir nicht unseren Achter auf dem Anhänger transportieren müssen. 

Einen außerplanmäßigen Start hatte Anne mit dem Ruderverein Harburg Grün/Weiß im Mixed Zweier und gewann doch tatsächlich für den Verein einen Pokal.

Aber dann ging unser Doppelvierer Anfänger mit Alex, Thomas, Simon und Anne mit der Steuerfrau Tanja nach dem Mittag auf die 300 Meter. Der Start ist immer entscheidend für das reinkommen in das Rennen. Schnell war bei diesem Rennen aber klar, das das Anfängerboot der Konkurrenz nicht mithalten konnte. Es wird der einzige erste Platz bleiben.

Der Achter ist erst um 16:00 Uhr gestartet mit Andreas, Stefan, Peter, Tim, Simon, Manne und den Gramuseln, sowie Tanja auf dem Steuermannsplatz. Die Wilhelmsburger waren mit ihrem Achter einfach schneller, trotz lautem Anfeuern an Land.

Die lange Wartezeit war bei der Hitze sehr zermürbend. Es ging auch mal drunter und drüber. So gab leider erst weit nach dem Mittag Grillwürstchen. Marianne war so nett und hatte sich als freiwillige Helferin gemeldet und saß den Tag über im Unterstand im Zieleinlauf und war so bestens informiert. Insgesamt hatten sich wohl 30 Helfer gemeldet. Es war sehr erfreulich das Kerstin und Nicola und später auch noch Jonathan als Zuschauer und zum Anfeuern zur Regatta kamen.

Am Sonntag konnte der mitgebrachte Riemen Zweier auf dem Anhänger nicht starten, weil er gegen einen Doppelzweier starten sollte. Das ist natürlich nicht gerecht und angemessen. Wieder herrschte eine große Hitze auf dem Gelände. Hut ab vor den Ruderern, die an beiden Tagen an der Regatta teilgenommen haben. Am Sonntag hätte niemand teilnehmen müssen. Für nächstes Jahr weiß man besser Bescheid.

Insgesamt war es besonders für die Anfänger eine gute Erfahrung an den 300 Metern teilgenommen zu haben.

(Autor: Anne G.)

Vereinsmitglieder beim Grillen

Seit einiger Zeit bietet die RV Bille Anfängerkurse mit auf Wunsch vorgeschalteten Vorkursen an.

Der diesjährige Kurs war gut besucht und auch ich habe mich entschlossen, wieder teilzunehmen.  „Wieder“ deshalb, weil ich vor einiger Zeit schon einmal einen Kurs gemacht hatte, aber dann nicht mehr zum Rudern gekommen bin und mich unsicher dabei fühlte, zum Wiedereinstieg gleich mit erfahrenen „alten Hasen“ mitzurudern.

Der Einstieg wurde mir – als nicht übermäßig sportlichem Mittfünfziger –  im Vorkurs leichtgemacht. Alles durfte, nichts musste. Allgemein gefiel mir der freundschaftliche  und ruhige Umgang miteinander, der sich auch im Anfängerkurs weiter fortsetzte. Bald waren die ersten Übungsfahrten mit den erfahrenen und geduldigen Trainerinnen und Trainern absolviert. Mit etwas mehr Übung gab es nun hier und da auch Gelegenheit, einige Blicke auf das wunderschöne und wohl meistunterschätzte Ruderrevier auf der Bille zu werfen. 

 
Viel zu schnell war der Kurs vorbei  und nach einem „Kennenlernrudern“ zusammen mit vielen Vereinsmitgliedern, wurde – bei bestem Wetter – ein schönes Grillfest gefeiert. Wie einige andere auch, habe ich mich nun entschlossen, weiterzumachen. 

Wer also völlig unverbindlich und für sehr faires Geld einfach mal reinschnuppern mag, in einen schönen Sport und in einem freundlich-lockeren und trotzdem professionellen Rahmen, dem sei ein solcher Kurs von meiner Seite absolut empfohlen. 

(Autor: Ulrich K.)

Melanie im Boot beim Ruderkurs

Auf dem Wasser sein, mit Sport und einem sympathischen Verein zu verbinden – das war meine Motivation, mich für den Anfänger-Ruderkurs bei der RV Bille anzumelden. Im vierwöchigen Vorkurs haben wir unsere wintermüden Muskeln im Sportraum fitter gemacht. So konnten wir auch schon mal den Verein und seine Mitglieder besser kennen lernen. 

Anfang Mai ging es dann das erste Mal auf’s Wasser. Dank der supernetten und immer hilfsbereiten Steuerfrauen und -männer lernten wir einiges rund ums Rudern, vom Einsteigen über den Bewegungsablauf im Boot bis hin zum Verstauen der Boote und Skulls im Bootshaus. So drehten wir einige Runden um die Bille-Inseln – im Zweier, Vierer, Achter und sogar Einer. 

Mitte Juli waren die 10 Wochen des Anfänger-Kurses vorbei. Weitermachen? Na klar! Ich bin nun Vereinsmitglied und freue mich nicht nur darauf, auf der Bille meine Rudertechnik weiter zu verbessern, sondern auch auf das Zusammensitzen am Wasser danach und das Anpacken bei der Matjesregatta! 

(Autorin: Melanie S.)

Wappen der Rudervereinigung Bille

Am 15. Juni haben wir am diesjährigen Staffelrudern des Hamburger und Germania Ruder Clubs auf der Alster teilgenommen. Zusammen starteten wir erneut in einer Renngemeinschaft mit unseren Freunden des Biller Ruder Clubs v. 1883 e. V. und des Ruderclubs Protesia v. 1907 e. V.  – sowie in diesem Jahr zusätzlich auch mit den Gästen von der Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen v. 1879 e. V. 
Bis kurz vor Beginn erschien noch fraglich, ob der Wettbewerb überhaupt stattfinden konnte, da die Zeichen nach der Wettervorhersage auf Gewitter standen. Petrus hatte jedoch glücklicherweise ein Einsehen mit uns „Verrückten mit den Booten“ (ausnahmsweise ohne Matjes), verschonte uns und belohnte uns zwischenzeitlich sogar mit einigen kräftigen Sonnenstrahlen.

Über eine Dauer von insgesamt 8 Stunden, also von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr, galt es sodann, abwechselnd zwei Vierer-Gig-Boote – darunter auch unsere stolze „Olympus“ -, nicht nur auf dem Wasser zu bewegen, sondern dabei auch möglichst viele Runden zu absolvieren. Und selbstverständlich, nicht etwa wegen unsportlichen regelwidrigen Verhaltens unnötige Strafminuten zu kassieren. Insbesondere auf der Strecke Richtung Binnenalster, unter Kennedy- und Lombardsbrücke hindurch, sowie rund um die Alster-Fontäne war das Gedränge in einigen Runden sehr beträchtlich.

Mit einer durchschnittlichen Zeit von 12:54 Min. konnten wir in unserer Rennklasse 3 einen soliden mittleren Platz und in der Gesamtwertung einen guten 13. Platz – den Platz direkt hinter dem gastgebenden Hamburger und Germania Ruder Club – belegen. Unseren 13. Platz aus dem Vorjahr konnten wir somit erfolgreich verteidigen. Das letztjährige durchschnittliche Rundenergebnis von 14:16 Min. lässt zwar auf den ersten Blick darauf schließen, dass wir uns deutlich verbessert hätten, allerdings war in diesem Jahr die Strecke wegen eines parallel auf der Außenalster stattfindenden Segelwettbewerbs leicht verkürzt worden, so dass einige neue „Rekorde“ aufgestellt worden sein dürften.

Von der RV Bille mit dabei waren in diesem Jahr Janik, Stefan, Andreas, Tobias, Klaus-Dieter, Alexandra, Jan-Hinnerk, Michael, Peter, Marianne, Manne und David (in Startreihenfolge ) – sowie natürlich die Olympus … und auch erstmals bei den Ruderern im Einsatz: Unser schönes und sehr praktikables Auszieh-Zelt, das uns in den Pausen genügend Platz zum Sitzen, Schnacken und zur Erholung bot.

(Autorin: Alex M.)