Vereinsmitglieder beim Grillen

Seit einiger Zeit bietet die RV Bille Anfängerkurse mit auf Wunsch vorgeschalteten Vorkursen an.

Der diesjährige Kurs war gut besucht und auch ich habe mich entschlossen, wieder teilzunehmen.  „Wieder“ deshalb, weil ich vor einiger Zeit schon einmal einen Kurs gemacht hatte, aber dann nicht mehr zum Rudern gekommen bin und mich unsicher dabei fühlte, zum Wiedereinstieg gleich mit erfahrenen „alten Hasen“ mitzurudern.

Der Einstieg wurde mir – als nicht übermäßig sportlichem Mittfünfziger –  im Vorkurs leichtgemacht. Alles durfte, nichts musste. Allgemein gefiel mir der freundschaftliche  und ruhige Umgang miteinander, der sich auch im Anfängerkurs weiter fortsetzte. Bald waren die ersten Übungsfahrten mit den erfahrenen und geduldigen Trainerinnen und Trainern absolviert. Mit etwas mehr Übung gab es nun hier und da auch Gelegenheit, einige Blicke auf das wunderschöne und wohl meistunterschätzte Ruderrevier auf der Bille zu werfen. 

 
Viel zu schnell war der Kurs vorbei  und nach einem „Kennenlernrudern“ zusammen mit vielen Vereinsmitgliedern, wurde – bei bestem Wetter – ein schönes Grillfest gefeiert. Wie einige andere auch, habe ich mich nun entschlossen, weiterzumachen. 

Wer also völlig unverbindlich und für sehr faires Geld einfach mal reinschnuppern mag, in einen schönen Sport und in einem freundlich-lockeren und trotzdem professionellen Rahmen, dem sei ein solcher Kurs von meiner Seite absolut empfohlen. 

(Autor: Ulrich K.)

Melanie im Boot beim Ruderkurs

Auf dem Wasser sein, mit Sport und einem sympathischen Verein zu verbinden – das war meine Motivation, mich für den Anfänger-Ruderkurs bei der RV Bille anzumelden. Im vierwöchigen Vorkurs haben wir unsere wintermüden Muskeln im Sportraum fitter gemacht. So konnten wir auch schon mal den Verein und seine Mitglieder besser kennen lernen. 

Anfang Mai ging es dann das erste Mal auf’s Wasser. Dank der supernetten und immer hilfsbereiten Steuerfrauen und -männer lernten wir einiges rund ums Rudern, vom Einsteigen über den Bewegungsablauf im Boot bis hin zum Verstauen der Boote und Skulls im Bootshaus. So drehten wir einige Runden um die Bille-Inseln – im Zweier, Vierer, Achter und sogar Einer. 

Mitte Juli waren die 10 Wochen des Anfänger-Kurses vorbei. Weitermachen? Na klar! Ich bin nun Vereinsmitglied und freue mich nicht nur darauf, auf der Bille meine Rudertechnik weiter zu verbessern, sondern auch auf das Zusammensitzen am Wasser danach und das Anpacken bei der Matjesregatta! 

(Autorin: Melanie S.)

Wappen der Rudervereinigung Bille

Am 15. Juni haben wir am diesjährigen Staffelrudern des Hamburger und Germania Ruder Clubs auf der Alster teilgenommen. Zusammen starteten wir erneut in einer Renngemeinschaft mit unseren Freunden des Biller Ruder Clubs v. 1883 e. V. und des Ruderclubs Protesia v. 1907 e. V.  – sowie in diesem Jahr zusätzlich auch mit den Gästen von der Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen v. 1879 e. V. 
Bis kurz vor Beginn erschien noch fraglich, ob der Wettbewerb überhaupt stattfinden konnte, da die Zeichen nach der Wettervorhersage auf Gewitter standen. Petrus hatte jedoch glücklicherweise ein Einsehen mit uns „Verrückten mit den Booten“ (ausnahmsweise ohne Matjes), verschonte uns und belohnte uns zwischenzeitlich sogar mit einigen kräftigen Sonnenstrahlen.

Über eine Dauer von insgesamt 8 Stunden, also von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr, galt es sodann, abwechselnd zwei Vierer-Gig-Boote – darunter auch unsere stolze „Olympus“ -, nicht nur auf dem Wasser zu bewegen, sondern dabei auch möglichst viele Runden zu absolvieren. Und selbstverständlich, nicht etwa wegen unsportlichen regelwidrigen Verhaltens unnötige Strafminuten zu kassieren. Insbesondere auf der Strecke Richtung Binnenalster, unter Kennedy- und Lombardsbrücke hindurch, sowie rund um die Alster-Fontäne war das Gedränge in einigen Runden sehr beträchtlich.

Mit einer durchschnittlichen Zeit von 12:54 Min. konnten wir in unserer Rennklasse 3 einen soliden mittleren Platz und in der Gesamtwertung einen guten 13. Platz – den Platz direkt hinter dem gastgebenden Hamburger und Germania Ruder Club – belegen. Unseren 13. Platz aus dem Vorjahr konnten wir somit erfolgreich verteidigen. Das letztjährige durchschnittliche Rundenergebnis von 14:16 Min. lässt zwar auf den ersten Blick darauf schließen, dass wir uns deutlich verbessert hätten, allerdings war in diesem Jahr die Strecke wegen eines parallel auf der Außenalster stattfindenden Segelwettbewerbs leicht verkürzt worden, so dass einige neue „Rekorde“ aufgestellt worden sein dürften.

Von der RV Bille mit dabei waren in diesem Jahr Janik, Stefan, Andreas, Tobias, Klaus-Dieter, Alexandra, Jan-Hinnerk, Michael, Peter, Marianne, Manne und David (in Startreihenfolge ) – sowie natürlich die Olympus … und auch erstmals bei den Ruderern im Einsatz: Unser schönes und sehr praktikables Auszieh-Zelt, das uns in den Pausen genügend Platz zum Sitzen, Schnacken und zur Erholung bot.

(Autorin: Alex M.)