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How much is the fish?

Matjesregatta und Mission Matjeskartoffeln bei der RV Bille

Genaugenommen fängt die Matjesregattasaison bei der RV Bille ja schon im Mai an. Gleich nach der kalten Sophie gehen merkwürdige Dinge am Billebecken vor. Bagger rollen an und vergrößern Beete. Mit Spaten und Hacken wird ein ganzes Areal urbar gemacht und spätestens, wenn David mit Schafswolle, Hornspäne und Saatkartoffeln über die grüne Brücke kommt, ist klar: Die Aktion Matjeskartoffel läuft an: Nicht mehr lang bis zu unserem ultimativen Regatta-Höhepunkt des Jahres an der Bille. Unsere Mission Matjeskartoffel geht in die dritte Runde und inzwischen machen wir uns schon Gedanken, ob auf dem kleinen Acker überhaupt noch was wächst, Stichwort Starkzehrer. Aber gerade noch rechtzeitig vor der Regatta holen wir wieder eine halbe Schubkarre goldene Knollen aus dem Boden. Reicht nicht ganz für alle Gäste, aber ist mal wieder gut gegangen!

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Jetzt nur noch Boote aus den Hallen tragen, Bierwagen aufbauen, Kuchen backen, Kartoffeln kochen, Helbing kaltstellen, Würstchen auf den Grill schmeißen, Matjesbrötchen und -platten fertig machen, Tische und Bänke rein in die Hallen, Hallen und Wände schmücken und fertig ist die Sause. Kann doch nicht so schwer sein, oder? Es überrascht dann doch immer wieder, wie schnell dutzende Helferinnen und Helfer unserer RV den Verein schick machen, für immerhin 150 gemeldete Riemen- und Doppelvierer und rund 300 reservierte Abendessen. Und inzwischen scheinen wir so eine Routine entwickelt zu haben, dass kaum noch genervte Blicke zu sehen sind bei allen, die Bierbänke schleppen, grillen, Kuchen verkaufen, zapfen, spülen, Zeit nehmen, alles organisieren, Boote über den Steg manövrieren und und und. Also noch mal: how much is the fish? Much much work, much much fun!

Wahrscheinlich haben wir deswegen so großes Glück mit dem Wetter und mit unseren Gästen, die auch in diesem Jahr absolut zuckersüß waren und mit einer Engelsgeduld auf ihre Würstchen gewartet haben. Ebenfalls ein großes Glück, dass nur ein Schauer – allerdings ein sehr heftiger – kurzzeitig den Steg leerfegte und die Teams auf dem Wasser zur Verzweiflung brachte. Aber das kauf ich: Bei all dem, was schief gehen kann, läuft verdammt viel richtig. Dafür ein großer Dank an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben. Und der getextete Blumenstrauß mit Rosen, Begonien, Astern, Strelitzien und jeder Menge Grünzeug und Glitter geht natürlich an Sylvia, Simone, Dörte, Gabi und Annette, die ganz souverän auf den ersten Platz gesprintet sind. Chapeau!

Wir hoffen, dass sich unsere Gäste genau so sehr wie wir auf den 9. Oktober 2027 freuen!

Dominik Neubauer